Weitere Verhaltensregeln
Die für Europäer am Anfang sicher unvertrauteste Regel ist das Verbeugen beim Betreten und Verlassen des Dojang, sowie vor und nach den Partnerübungen. Die Verbeugung ist eine Respektsbekundung, und hat, je nachdem wann Sie ausgeführt wird, auch verschiedene symbolische Bedeutungen:
Bei Betreten und Verlassen des Dojang:
Mit der Verbeugung beim Betreten des Übungsraums bekundet man, daß der Alltag jetzt sozusagen am Kleiderhaken im Umkleideraum abgelegt wurde, und man sich jetzt nur noch auf Taekwon Do konzentriert.
Beim Verlassen des Dojang bekundet man damit, daß die TaekwonDo - Übung jetzt beendet ist.
Zu Beginn und Ende der Übungsstunde:
Zu Beginn und Ende der Übungsstunde verbeugen sich die Schüler vor dem Lehrer und der Lehrer vor den Schülern. Damit bekunden die Schüler ihren Respekt vor dem Lehrer und dessen fachlicher Autorität und Person. Umgekehrt erweist der Lehrer den Schülern ebenfalls Respekt.
Vor und nach Partnerübungen:
Vor und nach jeder Partner-Übung verbeugen sich die Partner zueinander. Dies bedeutet, daß die Übenden sich gegenseitig respektieren werden. Vor allem aber drückt der sich Verbeugende damit aus, daß er/sie alle Aufmerksamkeit in die Ausübung der Technik legt, so daß der Partner nicht gefährdet wird.
Vor und nach einem Bruchtest:
Taekwon Do ist zur Verteidigung gedacht, und nicht zum Zerstören. Da beim Bruchtest etwas zerstört werden soll (z.B. ein Holzbrett), fragt der Ausübende mit der Verbeugung gegenüber dem Lehrer oder Prüfer um Erlaubnis nach, ausnahmsweise etwas zerstören zu dürfen.
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